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Jetzt haben Banken das Krypto-Business auf dem Radar

«Noch ist der Krypto-Zug für Schweizer Banken nicht abgefahren – er legt aber definitiv an Tempo zu», betont Roger Darin, Advisor Digital Assets InCore Bank. Gemäss einer Umfrage von EY plant bereits jede zweite Bank, innerhalb der nächsten drei Jahre ein Angebot für Krypto-Investments zu lancieren. Auf der Suche nach Wachstum finden immer mehr Banken Gefallen an der neuen Anlageklasse und wollen die Vorteile der digitalen Vermögenswerte nutzen.

Digitale Vermögenswerte? Für viele Schweizer Banken bis vor kurzem ein Buch mit sieben Siegeln. Doch inzwischen beobachten einige Finanzinstitute diesen Bereich sehr genau. Und eine Mehrheit ist nicht mehr abgeneigt, erste Schritte Richtung Digital Assets zu wagen und die Chancen auszuloten. Für Roger Darin keine Überraschung: «Die Nachfrage nach Digital Assets ist deutlich gestiegen – das berichten viele Kundenberater von der Front. Viele Banken wollen sich nun vorausschauend positionieren und ihre Kunden mit Expertenwissen beraten. Für mich gehören diejenigen Finanzinstitute, die jetzt ihre Anlagemöglichkeiten in Digital Assets konkretisieren, in ein paar Jahren zu den klaren Gewinnern. Das neue Interesse seitens Bankenvertreter zeigte sich übrigens auch schon an unserem Workshop am letztjährigen FuW Forum «Blockchain in Financial Services»2, der ausserordentlich gut besucht wurde». 

Ein neues Mind-Set
Krypto-Anlagen werden für viele Banken tatsächlich immer interessanter, wie ein Blick in den jüngsten EY-Bankenbarometer1  verrät. Das Beratungsunternehmen EY hat für seine Studie über 90 Führungskräfte und Mitglieder der Geschäftsleitung verschiedener Schweizer Banken im November 2021 befragt. Mit dabei: Privatbanken, Auslandbanken, Regionalbanken, Kantonalbanken und Schweizer Einheiten der zwei Grossbanken.

Gemäss der EY Studie:

  • rechnet mehr als die Hälfte der befragten Banken damit, dass sich Kryptowährungen langfristig als klassische Anlageprodukte wie Aktien und Obligationen etablieren werden.
  • planen rund 55 % der befragten Banken, innerhalb der nächsten drei Jahre ein Angebot zur Investition in Krypto-Anlagen zu lancieren.
  • vertreten 54 % der Banken zudem die Auffassung, dass das Anbieten von Anlagemöglichkeiten in Kryptowährungen den Nachhaltigkeitszielen ihrer Bank nicht widerspricht.

«Banken und Vermögensverwalter haben den Mehrwert von digitalen Vermögenswerten erkannt und überlegen nun, wie sie dies in ihren Häusern und Finanzinstituten umsetzen können», fasst Mark Dambacher, CEO InCore Bank, zusammen. Gemäss EY-Bankenbarometer sind es insbesondere Privatbanken, die sich mit 68 % besonders stark für die neue Anlageklasse interessieren.

Stellt der Eintritt in die neue Finanzwelt die Banken nicht auch vor technische und operative Herausforderungen? «Das Handling ist einfach: Know-how, Technologie, Services und Infrastruktur können als Dienstleistung direkt bei InCore Bank bezogen werden», beruhigt Mark Dambacher. «Das bestehende Set-up lässt sich ohne Integrationsaufwand nutzen. Dadurch sind Digital Assets so einfach zu managen wie traditionelle Vermögen – und das unter Wahrung der gewohnten Sicherheitsstandards». Auch für Roger Darin ein zentraler Punkt: «Wichtig scheint mir, dass man die Reise Richtung digitaler Vermögenswerte nicht nur unternimmt – sondern dabei auch auf den richtigen Partner setzt».  

Als Schweizer Unternehmen mit einer Bank- und Wertpapierhauslizenz bietet InCore Bank ein umfassendes und modulares Dienstleistungsangebot, das von Transaction Banking für traditionelle und digitale Vermögenswerte, über Business Process Outsourcing bis hin zu massgeschneiderten White-Label-Anlageprodukten und anderen Dienstleistungen reicht. Dieses Angebot ermöglicht es Marktteilnehmenden, die Komplexität zu reduzieren und sich auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Man darf gespannt sein, wie sich die Entwicklung Richtung digitale Vermögenswerte fortsetzt und welche Banken in den Markt für Krypto-Anlagen als Nächstes einsteigen.

1Bankenbarometer 2022 EY
Für den EY Bankenbarometer wurden 90 Führungskräften (Mitglieder der Geschäftsleitung) von verschiedenen Banken in der ganzen Schweiz befragt. Bei 29 % der befragten Institute handelt es sich um Privatbanken, bei 25 % um Auslandsbanken, bei 27 % um Regionalbanken und bei 19 % um Kantonalbanken. 70 % der Institute stammen aus der Deutschschweiz, 20 % aus der Westschweiz und 10 % aus dem Tessin. Die Befragung wurde im November 2021 durchgeführt. Die Erhebung und Auswertung der Daten erfolgte durch EY in der Schweiz.

2FuW Forum «Blockchain in Financial Services 2021
Bereits zum dritten Mal in Folge war InCore Bank am 19. Oktober 2021 am Finanz und Wirtschaft Forum im Gottlieb Duttweiler Institut dabei. An einem Workshop – durchgeführt von Mark Dambacher, CEO InCore Bank, Roger Darin, Advisor Digital Assets InCore Bank und Michael Schneebeli, Partner bei gwp – informierten die drei Fachexperten interessierte Bankenvertreter über digitale Vermögenswerte. Zum Video.

Krypto-Anlagen werden für viele Banken immer interessanter.
Krypto-Anlagen werden für viele Banken immer interessanter.
InCore Bank AG
AutorInCore Bank AG